Das Volk hat entschieden

Die Bürgerinnen und Bürger haben am Sonntag dem 29. Jänner 2017 bei der Volksabstimmung mit klarer Mehrheit entschieden, dass der Gemeinderatsbeschluss vom 15. Juli 2016 umgesetzt werden soll.

585 Wahlberechtigte, (62,67 Prozent), haben sich an der Volksabstimmung beteiligt. 307 Wahlberechtigte, (52,48 Prozent) stimmten für den Ausbau der Leichenhalle, 278 (47,52 Prozent) dagegen. Eine Stimme war ungültig.

Die von der SPÖ vorgeschlagene Minimallösung kommt somit nicht zum Tragen.

Gegen das Abstimmungsergebnis kann sowohl wegen behaupteter Unrichtigkeit der ziffernmäßigen Ermittlung des Ergebnisses als auch wegen angeblich gesetzwidriger Vorgänge im Abstimmungsverfahren, die auf das Abstimmungsergebnis von Einfluss sein könnten, Einspruch erhoben werden.

Der Einspruch ist an den Gemeinderat zu richten, beim Gemeindeamt innerhalb von zwei Wochen nach Kundmachung des Abstimmungsergebnisses einzubringen und hat eine Begründung zu enthalten.

Über einen derartigen Einspruch hat der Gemeinderat binnen drei Monaten mit Bescheid zu entscheiden.

Der projektierte Zu- und Umbau der bestehenden Aufbahrungshalle, sowie die Errichtung eines Urnenhaines samt Adaptierung der Einfriedung kann nach Abschluss des Verfahrens umgesetzt werden.

Die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger von Ritzing war eine zukunftsorientierte, weil sie den Weg für eine sinnvolle Investition freimacht.

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